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Zwei Wochen Fliegenfischen auf Meerforellen

-Ein Erlebnisbericht von Klaus-Peter Utikal-

Bereits auf dem Heimweg von einem 2-wöchigen Angeltrip im September 2008 vom Lachsfischen am Mandal in Norwegen hatten mein Freund Fred und ich die Stunden der Rückfahrt genutzt, um Pläne für den nächsten gemeinsamen Angelurlaub im Jahre 2009 zu schmieden.

Zeitraum und Ziel waren schnell gefunden. Es sollte Ende April für 2 Wochen an die Ostsee nach Dänemark gehen, um Meerforellen mit der Fliegenrute zu fangen.

Die 7 Monate bis zum Beginn unseres Urlaubes gingen schnell vorbei und endlich ging es mit unserem voll bepackten PKW Mitte April von Bochum los in Richtung Dänemark. Wir erreichten nach gemütlicher Fahrt gegen 15.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein und steifer Brise unser Ferienhaus. Schnell wurden die Sachen aus dem Auto geladen und mehr oder weniger geordnet im Haus verteilt, denn wir wollten unbedingt noch abends die ersten Angelstunden einlegen. Am Strand angekommen waren wir etwas enttäuscht, denn der starke Ostwind blies direkt auf die Küste und schob bis zu 1,30 m hohe Wellen an das Ufer. Für diesen Tag mussten wir das Angeln „begraben".

Abends trafen wir uns mit unserem befreundeten Ehepaar Gisela und Heinz-Günter (Günni). Die Beiden waren seit einer Woche vor Ort und berichteten uns von ihren Erlebnissen.

Am nächsten Morgen suchten wir eine Angelstelle auf, die gute Wind- und Wellenverhältnisse aufwies. Auch das Wetter spielte mit, denn noch immer war keine Wolke am Himmel zu sehen und es war angenehm warm.

Beim Zusammensetzen der Angelausrüstung beobachteten wir das Wasser, ob sich irgendwo eine Meerforelle zeigte. Wir konnten keine Oberflächenaktivität feststellen und fischten daher systematisch den gut sichtbaren Leopardengrund ab. Darüber verging der Vormittag, ohne das wir einen Fisch haken konnten. Gegen Mittag erhielten wir Besuch von Gisela und Günni, die heute „angelfrei“ hatten und eine Strandwanderung unternahmen.

Fred und ich machten eine Angelpause und unterhielten uns mit Gisela und Günni über den erfolglosen Vormittag. Nach der Pause folgten wir der Empfehlung von Günni, unsere Angelstelle um etwa 300 Meter zu verlegen, weil die Bedingungen dort erheblich besser seien. Am neuen Platz angekommen, wollte ich erst einmal ein wenig schlafen, aber dazu kam ich nicht, denn eine Meerforelle zeigte sich ca. 20 m vom Ufer am Rand eines Tangfeldes. Sofort war meine Müdigkeit verflogen. Eilig band ich mir den Schnurkorb um, nahm meine Rute, ging zum Wasser und zog dabei bereits Schnur von der Rolle. Den ersten Wurf legte ich etwas kürzer, um die Forelle nicht zu überwerfen. Langsam strippte ich ein; kein Biss! Den zweiten Wurf verlängerte ich um ca. fünf Meter und begann mit dem Einstrippen. Beim 2. Zug an der Schnur spürte ich plötzlich einen harten Widerstand. Automatisch zog ich die zur Fliege ausgerichtete Rutenspitze zum Anhieb nach oben.

Schon die erste Gegenwehr zeigte mir, dass ein guter Fisch die Fliege genommen hatte. Langsam konnte ich ihn zu mir heranholen, aber das Keschern wollte nicht gelingen. Günni riet mir, langsam rückwärts gehend, den Fisch am flachen Ufer zu stranden. Es war eine Meerforelle von 59 cm Länge! Da es sich bei dem Fisch um einen braunen „Absteiger“ handelte, wurde er nach einigen Fotos vorsichtig in sein Element zurückgesetzt.

Fünf Minuten und ein paar Fotos später stand ich wieder im Wasser und warf meine Fliege aus. Kurz darauf zeigte sich erneut eine Meerforelle an der Wasseroberfläche. Ich platzierte meine Garnelenfliege in die Nähe dieser Stelle und ich bekam sofort einen vehementen Anbiss. Nach kurzem Drill entließ ich eine knapp 40 cm lange Meerforelle wieder in die Freiheit.

Einige Zeit später kam dann doch die Müdigkeit bei mir durch und ich beendete gegen 15.00 Uhr zunächst die Angelei. Auch Fred kam kurz darauf zu unserem „‚Lagerplatz“ am Strand, um zu rasten. Er berichtete, dass er fleißig den Leopardengrund abgefischt, aber keinen Fischkontakt bekommen hatte.

Nach einer ca. zweistündigen Pause zog es Fred und mich wieder ins Wasser. Gisela und Günni verabschiedeten sich, um noch ein wenig zu wandern.

Bis 20.00 Uhr konnte ich noch 3 Meerforellen und einen Hornhecht landen und verzeichnete nach kurzem Drill zwei Aussteiger. Fred hatte an diesem Tag „alles gegeben“, konnte aber keinen Fisch fangen. Wir packten unsere Sachen und traten den Rückmarsch zum Auto an.

Den nächsten Tag gingen wir etwas ruhiger an. Da sich die Windverhältnisse nicht geändert hatten, stand unser heutiges Ziel fest: Der Angelplatz von gestern! Leider blieben wir an diesem Tag ohne Fisch bzw. Fischkontakt.

An den folgenden drei Tagen wechselte ständig die Windrichtung und wir mussten jeweils andere Angelplätze aufsuchen.
Außer einigen kleinen Fischen konnten wir nichts an die Fliegen bringen. Als „Beute“ erwähnenswert war nur die Portion Muscheln, die Fred an einer der Angelstellen gesammelt hatte und uns an diesem Abend ein schmackhaftes Essen brachte.

Klaus-Peter, Günni, Gisela und Fred

Klaus-Peter, Günni, Gisela und Fred

Am Ende der ersten Woche überlegten wir morgens, wohin wir zum Angeln unter Berücksichtigung der Windrichtung fahren könnten, um endlich mal wieder eine gute Meerforelle zu fangen. Günni, als Insider der Küstenregion, schlug einen Strandbereich in der Nähe unseres Hauses vor. Gegen 10.00 Uhr standen wir am Strand. Der Wind wehte schräg von links und war für uns beim Werfen kein Problem. Nur für Fred als Linkshänder stand der Wind doch etwas ungünstig und so verlagerte er seinen Angelplatz um eine Landspitze in der Hoffnung, dort bessere Wurfbedingungen vorzufinden. Günni gab mir einige interessante Ratschläge und nach ca. einer Stunde konnte ich die erste Meerforelle landen. Ich versorgte den Fisch und setzte das Fischen fort. Einige Zeit später sah ich, wie sich Günnis Rute verbeugte. Ich beobachtete einen längeren Drill, den Günni mit einer schönen Meerforelle im Kescher als Sieger beendete.
Später kam noch eine weitere Meerforelle hinzu, die diesem Morgen einen krönenden Abschluß verlieh.

Gegen 12.00 Uhr machten wir eine verdiente Pause. Der Wind hatte im Laufe des Vormittags kräftig zugelegt und die Wellen hatten teilweise eine Höhe von über einem Meter. Günni meinte, dass man trotzdem noch fischen könnte. Kurze Zeit später standen wir wieder im Wasser, konnten wegen der hohen Wellen aber höchstens knietief ins Wasser waten. Der Wind wurde merklich kräftiger und damit das Werfen immer beschwerlicher. Gerade als ich überlegte, ob das Fischen bei derartigen Bedingungen noch Sinn macht, zog ein Fisch vehement an meiner Schnur. Automatisch quittierte ich den Zug des Fisches mit einer kräftigen Gegenbewegung meiner Rute. Der Fisch lieferte einen guten Drill und landete in meinem Kescher. Es war eine Meerforelle mit einer Länge von 53 cm.

In der Zwischenzeit war auch Fred an unserem Angelplatz eingetroffen. Für ihn als Linkshänder war das Werfen mit der Fliegenrute durch den starken Wind an diesem Strandabschnitt einfach unmöglich geworden. Wir entschieden uns daher, das Angeln erst einmal zu beenden und uns einen gemütlichen Nachmittag im Ferienhaus zu machen. Sofern der Wind gegen Abend nachlassen sollte, wollten wir es dann noch einmal versuchen. Mit dem Fischen wurde es aber nichts mehr, denn der Wind wehte unvermindert stark.

Am nächsten Morgen verabschiedeten sich Gisela und Günni von uns und fuhren mit ihrem Wohnmobil zurück in die Heimat. Günni überließ uns als Hilfe bei der Suche nach geeigneten Angelstellen seine Detailkarten der Strände, einen Kompass und einige seiner Garnelenfliegen.

Da der Wind aus der selben Richtung und mit unverminderter Stärke wie am Vormittag blies, brachte ich Fred mit meinem Auto zu einer für ihn windgeschützten Angelstelle und ich fischte an der erfolgreichen Stelle von gestern. Dieser Angeltag ist schnell zusammengefasst: Nach ca. 10 Stunden Fischen mit 2 kleineren Pausen fing ich eine 53er Meerforelle. Kurz vor 21.00 Uhr verlor ich noch eine gute Meerforelle nach kurzem Drill. An diesem Abend konnte auch Fred seine erste schöne Meerforelle landen. Für mich sollte es aber die letzte schöne Meerforelle für die nächsten fünf Tage bleiben.

Am nächsten Morgen merkten wir, dass der kräftige Wind auf West gedreht hatte. Laut Kompass und Karte meinten wir, dass der von uns in den letzten Tagen aufgesuchte Strandabschnitt sowohl für Fred als Linkshänder als auch für mich als Rechtshänder geeignet sei. Wie falsch jedoch diese Annahme war, merkten wir sofort, als wir am Strand ankamen. Der Wind war nicht wie erhofft ablandig, sondern wehte von rechts leicht schräg auf den Strand. Das waren natürlich für Fred optimale Windverhältnisse. Für mich machte der Wind aus dieser Richtung aber das Angeln unmöglich. Ich entschied mich daher, dort zu angeln, wo Fred in den letzten Tagen gefischt hatte. Dabei hegte ich die Hoffnung, dass es mich nicht ganz so schlimm treffen würde. Meine Erwartungen erfüllten sich aber nicht.

Als Fred gegen 21.30 Uhr an meinem Angelplatz eintraf, hatte er eine blitzblanke 53er Meerforelle gefangen und ich meldete „Schneider“‘. Trotzdem war es auch für mich ein schöner Angeltag, denn gerade in den Pausen fiel mir immer die enorme Ruhe auf. Kein Lärm durch Autos oder Flugzeuge und kein Telefongebimmel. Nur das Geräusch der Wellen und das Singen der Vögel waren zu hören.

Die beiden nächsten Tage verliefen für mich ähnlich frustrierend, denn die Windverhältnisse ließen für mich kein effektives Fliegenfischen zu. Nach dem sich die Fliege mehrfach in der Kapuze der Watjacke verfangen hatte, beendete ich das Angeln für diesen Tag.

Als Linkshänder hatte Fred den gesamten Strandabschnitt für sich alleine und konnte hier in den nächsten beiden Tagen mehrere Meerforellen über 50 cm Länge landen.

An einem Abend zeigte mir Fred eine Fliege, die an der Einkerbung des Widerhakens gebrochen war. Fred vermutete, dass dieses bei einem starken Biss einer Meerforelle geschehen sei, die er im Drill hatte und verloren ging. Dieses Malheur bemerkte Fred aber erst, als er später mehrere Fehlbisse registrierte und daraufhin seine Fliege wechseln wollte.

Da der Wind auch am vorletzten Tag unseres Urlaubes unvermindert stark aus West wehte, hatten wir uns entschlossen, einen neuen Küstenabschnitt aufzusuchen. Nach einigem Suchen mit dem Navi und mit Günnis Karten fanden wir hinter einer bewaldeten Steilküste einen Angelplatz, an dem wir beide problemlos werfen konnten. Anscheinend musste es sich bei dieser Stelle um einen sehr guten Mehrforellenabschnitt handeln, denn wir fanden in der Nähe viele Stellnetze, die von einem Berufsfischer aufgestellt waren. Hier verbrachten Fred und ich einen kurzweiligen Angeltag mit mehreren Meerforellen knapp unter dem Mindestmaß.

Am letzten Urlaubstag zeigte uns der erste Blick auf die Windfahne, dass die Windrichtung geblieben war. Nur die Stärke des Windes war noch größer geworden. Die Fahne stand fast waagerecht in der Luft. Wir besorgten uns daher als ‚Henkersmahlzeit‘ noch einmal eine ordentliche Portion Miesmuscheln, die wir aus einem flachen Fjord holten.

Zurück am Ferienhaus kümmerte sich Fred um unser Muschelgericht, für das uns Gisela vor ihrer Abfahrt noch Zutaten aus ihrer Küche überlassen hatte. Ich musste feststellen, dass Fred nicht nur ein guter und ausdauernder Fliegenfischer ist, sondern auch als Koch seine Qualitäten besitzt.

Nach dem hervorragenden Essen ließen wir den gemeinsam verbrachten Angelurlaub noch einmal bei einem Glas Wein Revue passieren. Trotz der für uns beiden völlig unterschiedlichen Wochen hinsichtlich der Windverhältnisse und Fangergebnisse, waren wir einhellig der Meinung, dass das Angelabenteuer unbedingt im nächsten Jahr wiederholt werden muss. Es war ganz einfach gut!



Zum Abschluss möchte ich auf die Geräte und Fliegen eingehen, die wir in unserem Urlaub verwendet haben:


1. Equipment:

Ich fischte immer mit einer 2-Handrute, Sage Z-AXIS, 6126-4, die ich über den Jahreswechsel 2008/2009 selbst aufgebaut hatte. Als Schnur verwendete ich einen Ace Shooting Head von Vision für die Schnurklasse 7 mit einer Vision Ace-Level-Runningline. Das Vorfach war ein knotenlos verjüngtes Fluorocarbonvorfach 0X mit einer Länge von 3,60 Meter der Marke Riverge mit einer zusätzlich angebrachten 0,25-Spitze. Diese Gerätezusammenstellung fand ich einfach gelungen. Mit der 2-Handrute ist die Fliege eher im Wasser als mit der Einhandrute und einer Standard-WF-Schnur. Mit einiger Übung kommt man mit einem Vor- und einem Rückwurf aus und kann die Fliege sofort über 20 Meter auslegen. Die Rute hat trotz des geringen Gewichtes hohe Kraftreserven.

Fred hat mit Einhandruten der Klasse 6 und 8 gefischt. An Tagen mit stärkerem Wind hat er die 8er Rute mit einem Lawson Schusskopf und einer Vision Ace-Level-Runningline verwendet. Bei etwas schwächerem Wind bzw. Rückenwind benutze er die 6er Rute mit einer WF-Schnur und überlangem Intermediatevorfach. Gerade mit der 6er-Rute, der WF-Schnur und dem langen Vorfach hat er an den gleichen Angelstellen, an denen ich keinen Biss verzeichnen konnte, oft noch einen Fisch gefangen.

Gisela und Günni haben abhängig von der Windstärke Einhandruten der Klassen 5 und 8 mit WF-Long-Belly-Schnüren und selbst hergestellten Vorfächer von über 5 Meter Länge verwendet. Günni vertritt die Meinung, je länger das Vorfach, desto weniger Scheuchwirkung, gerade bei ruhiger Wasseroberfläche, ist vorhanden.

Orvis-Schnurkorb

Für die Schnurablage hatten sich Gisela und Günni bereits vor Jahren den Schnurkorb von Orvis zugelegt. Fred und ich kauften uns vor vier Jahren für unseren ersten Meerforellentrip den Flexistripper von Bjarne Fries. Damals erschien uns dieser besser geeignet, als eine „Tupperbox“, Es stellte sich in der Praxis jedoch heraus, dass wegen der auftretenden Probleme mit Wind und Wellen ein Flexistipper beim Fliegenfischen auf Meerforellen ungeeignet ist.

Für diesen Angelurlaub hatte ich mir daher einen Schusskorb von Lawson zugelegt. Fred hatte nach einer anfänglichen Leihgabe von Gisela noch in der ersten Urlaubswoche in einem örtlichen Angelladen einen Orvis-Schnurkorb erworben.
Ein Schnurkorb mit einer Einkerbung bietet eine komfortable Ablagemöglichkeit für die Rute. Dies ist sehr hilfreich, wenn man die Rute für einen Fliegenwechsel, Änderungen am Vorfach, etc. ablegen möchte.
Nach diesen 2 Wochen stand für mich fest: Für das Fischen auf Meerforellen ist ein Schnurkorb ein absolutes "Muss".

Ich verwendete eine neue atmungsaktive Wathose mit Reißverschluss und zwar das Model Alta von der Firma Guideline. Die Hose ist gut verarbeitet und bietet einen guten Tragekomfort. Besonders praktisch ist der große Reißverschluss. Hierdurch kann man(n) sein „kleines Geschäft“ verrichten, ohne dafür gleich die Hose ganz runterzulassen.

2. Fliegenmuster:

Nun noch einige Worte zu den von Fred und mir verwendeten Fliegenmustern: Ich hatte in der Urlaubsvorbereitungszeit viel Mühe und Zeit investiert, um mir noch einen Spey-Hechelbalg oder einzelne Spey-Hecheln zu besorgen. Nach langer Suche und vielen Absagen bei einzelnen Anbietern hatte ich noch einen kleinen Balg bei „Go Fishing“ in Odense bekommen. Hieraus hatte ich mir entsprechend der Bindeanleitung des Films „Geheimnisse der Meerforelle, Teil 4“ ausreichend Pattegrisen gebunden. Neben dieser Fliege hatte ich in meiner Fliegendose noch einen Vorrat an Mustern, die Grundeln und Tangläufer imitieren. Hinzu kamen Polar Magnus und natürlich die „GS-CDC-Shrimp“ nach der Bindeanleitung von Günni. Fred verwendete ähnliche Muster.

Günni hatte fast ausschließlich seine eigenen Garnelenfliegen-Kreationen dabei. An einem der gemeinsamen Abende mit Gisela und Günni hatte Gisela mit der Aussage “Das Einzige an das Heinz-Günter wirklich beim Fischen glaubt, ist seinen Garnele“ wohl tatsächlich den Nagel auf den Kopf getroffen.

Ohne noch große Ausführungen über die Erfolgsquote der verwendeten Meerforellenfliegenmuster zu machen, stand eindeutig fest: Günnis Garnelenfliege war unschlagbar! Ich hatte bestimmt viele Stunden mit der Pattegrisen gefischt und nicht einmal einen kleinen Zupfer bemerkt. Alle Fische wurden mit dem Garnelenmuster gem. Bindeanleitung von Günni gefangen!! Am vorletzten Angeltag unseres 14-tägigen Urlaubs hatte Fred in einer Pause einige Garnelen gefangen. Wir verglichen sie mit Günnis Garnelenfliegenmuster und fanden bestätigt, wie gut die Fliege eine natürliche Garnele nachbildet.

3. Danksagung:

An dieser Stelle wollen Fred und ich uns ganz besonders bei Günni bedanken, der seine Fertigkeiten und sein Wissen, das er in vielen Jahren Fliegenfischen auf Meerforellen gesammelt hat, ohne Vorbehalte an uns weitergegeben hat. Ohne seinen reichen Erfahrungsschatz wären Fred und ich sicher nicht so erfolgreich gewesen.

Klaus-Peter Utikal