Watstöcke selbst gemacht
Beim Watfischen in der Lenne und auch in anderen verblockten Gewässern ist ein Watstock ein unentbehrliches Zubehörteil, um unfreiwillige Stürze ins Wasser zu vermeiden.
Der Fachhandel bietet uns ein breites Spektrum an unterschiedlich konstruierten Watstöcken in verschiedenen Preislagen an.
Für meine Schüler der Fliegenfischerschule habe ich Watstöcke selbst gebaut, die sehr gut funktionieren und schon so manchen Kursteilnehmer vor einer „Lennetaufe“ bewahrt haben.
Für die Herstellung habe ich Materialien verwandt, die ich im Keller und der Garage fand und die für meine Zwecke geeignet erschienen.
So wurden beispielsweise ein Watstock aus einem Aluminiumrohr, ein anderer aus einem Besenstiel und ein weiterer aus einem alten Skistock gefertigt.
Alle Stöcke sind am unteren Ende zur Beschwerung mit Dachdeckerblei umwickelt und mit einer Gummikappe für Gehstöcke oder Krücken versehen.
Das angebrachte Gewicht dient dazu, den Watstock ohne Kraftanstrengung unter Wasser zu bringen.
Die Gummikappe bietet einen rutschsicheren Halt und verhindert beim Waten laute Unterwassergeräusche, so dass die Fische nicht beunruhigt werden.
Die Griffe habe ich entweder aus zusammengeklebten und in Form geschliffenen Korkstücken aus dem Rutenbauerbedarf selbst angefertigt oder einfach ausgediente Lenkergriffe meines Fahrrades verwandt.
Zur Materialsicherung wurden je nach Beschaffenheit und Art des Werkstoffes entweder Schrauben, Zwei-Komponenten-Kleber oder Kabelbinder benutzt.
Zur Befestigung und Sicherung des Stockes am Watgürtel oder der Weste erhielten die Watstöcke eine passende Schnur mit einem Karabinerhaken.
Die obigen Fotos zeigen verschieden gestaltete Watstöcke.
Der linke Watstock wurde käuflich erworben. Er ist zusammenklappbar und wurde an der Spitze mit einer angebauten Gummikappe verbessert.
Die anderen drei Watstöcke sind reine Eigenbauten.


