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Mein "Stripping Guard" aus Neopren

Durch das regelmäßige Einstrippen der Flugschnur über den schnurführenden Finger kommt es, insbesondere beim Fliegenfischen im Salzwasser, unweigerlich dazu, dass Einschnitte in die Haut entstehen.
Auch ein plötzlicher heftiger Anbiss eines starken Fisches kann beim Einziehen der Schnur eine tiefe Schnittverletzung des Fingers verursachen.

Um diesem Verletzungsrisiko vorzubeugen, ist ein so genannter „Stripping Guard“ ein unerlässliches Zubehör beim Fliegenfischen. Es handelt sich hierbei überwiegend um einen kleinen dünnen Schlauch aus Stretch-Gewebe, der einfach über einen Finger gezogen wird.

Diese "Fingerlinge" aus dehnbarem Gewebe kann man im einschlägigen Fliegenfischerbedarf käuflich erwerben oder auch leicht selber nähen. Das Stoffmaterial dieser "Stripping Guards" hat jedoch die Eigenschaft, nach einiger Zeit auszuleiern und unbrauchbar zu werden.

Aus diesem Grunde näht uns meine Frau in wenigen Minuten auf der Nähmaschine diese nützlichen Zubehörteile aus elastischem 2 mm dicken Neopren.

Das Neopren hat gegenüber Materialen aus Stoffgewebe den großen Vorteil, dass es extrem haltbar, wasserdicht, flexibel und belastbar ist. Darüber hinaus bleibt es formstabil und wird uns daher sehr lange Zeit ans Wasser begleiten und vor Verletzungen bewahren.

Das Neoprenmaterial bekommt man z. B. im Taucherbedarf als Flicken z. B. hier unter der Rubrik "Neopren / Zubehör" oder auch bei verschiedenen Textil-Onlineshops.