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Der Orvis-Schnurkorb

Ein nützliches Hilfsmittel beim Fliegenfischen ist für mich ein Schnurkorb.

In schneller Strömung beim Watfischen und beim Fischen vom Ufer mit Steinen oder Bewuchs leistet er mir sehr gute Dienste.
Ein Verwickeln oder Festhängen der Fliegenschnur am Boden wird verhindert und die wertvolle Fliegenschnur ist besser geschützt.
Ferner kann ich die Schnur zügiger aufnehmen, einfacher ausbringen und weiter werfen.

Unverzichtbar ist ein Schnurkorb beim Fliegenfischen an der Küste!
Fische ich dort ohne Schnurkorb, sind Verhedderungen der Leine unausweichlich.
Wellen, Wind und Strömung führen dazu, dass sich die Fliegenschnur in Tang oder Seegras festsetzen kann und so ein entspanntes Werfen unmöglich macht.


Meine Frau Gisela und ich haben uns vor vielen Jahren für den Kauf des Schnurkorbes der Firma Orvis entschieden.
Dieser ergonomisch geformte Schnurkorb, von uns auch scherzhaft „Tupperdose“ genannt, ist aus faserverstärktem Kunststoff hergestellt und daher sehr stabil. Der geschlossene Boden verhindert, dass Wellenschlag die eingestrippten Schnurklänge durcheinander bringt. Ebenso beugen die eingearbeiteten neun Zapfen einer ungeordneten Ablage der Fliegenschnur vor.

Beim Wurf gleitet die Schnur ohne Schlaufenbildung problemlos aus dem Schnurkorb und weite Würfe sind möglich.

Zum kurzzeitigen Ablegen der Fliegenrute sind an beiden Seiten des Schnurkorbes Aussparungen angebracht.

Auch als „Notsitz“ kann der Schnurkorb verwendet werden und dient letztendlich nach dem Fischen als Transportbehälter für gefangene Fische.

Freunde von uns benutzten ähnliche Schusskörbe, z.B. den Linekurv aus Dänemark oder den Lawson-Schnurkorb. Auch diese erfüllen ihren Einsatzzweck sehr gut.

Der „Flexi Stripper“ des Dänen Bjarne Fries ist erfahrungsgemäß für die Küstenfischerei weniger gut geeignet, denn durch die offene Bauweise kann er bei Wellen und Wind und beim tiefen Waten nicht optimal eingesetzt werden.